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Die demografische Entwicklung und der zu erwartende Fachkräftebedarf werden die Region Westpfalz mit ihrer spezifischen, insbesondere durch mittelständische Unternehmen geprägten Wirtschaftsstruktur, zukünftig in besonderem Maße herausfordern. Um die hieraus resultierende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften decken zu können, wird der Weiterbildung eine Schlüsselrolle in der regionalen Entwicklung zugewiesen.

Vor diesem Hintergrund haben es sich die Hochschule Kaiserslautern, die Technische Universität Kaiserslautern sowie die Hochschule Ludwigshafen am Rhein als Projektverbund zur Aufgabe gemacht, gemeinsam bedarfsgerechte wissenschaftliche Weiterbildungsangebote zu entwickeln. Dabei gilt es, einerseits regionale Bildungsbedarfe als Grundlage der Angebotsentwicklung anzusehen und andererseits den Zugang zu den Hochschulen für neue Zielgruppen zu ermöglichen. Übergeordnetes Ziel ist es, die beteiligten Hochschulen zu Orten des lebenslangen Lernens zu machen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie hilfreiche Informationen zu den Arbeitsschwerpunkten des Projektes.

Matthias Rohs, Hans-Joachim Schmidt, Hans-Ulrich Dallmann (Hg.)

Aufstieg durch Bildung?
Regionale Bedarfe als Grundlage wissenschaftlicher Weiterbildung

Hochschulweiterbildung in Theorie und Praxis, 5

2020, 300 S., 49,90 € (D)
ISBN 978-3-7639-6108-5
Download im Open Access

Das OH-Projekt „Entwicklung durch Bildung“ aus Kaiserslautern/Ludwigshafen wird seine Arbeit in einem Sammelband abschließend darstellen. Die Ergebnisse der sechsjährigen Forschungstätigkeit des Verbundes beziehen sich vor allem auf regionale und bedarfsorientierte Angebotsentwicklung der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Dementsprechend wird es im Sammelband um die theoretische Fragen gehen, was eine Hochschulregion eigentlich ausmacht, inwieweit Bedarfe vor Ort erhoben und ausgewertet werden können, und wie wissenschaftliche Weiterbildung in den Hochschulen eigentlich gesteuert wird. Daneben werden die praktischen Erfahrungen des Projekts dargestellt und reflektiert, wie Angebotsentwicklung mit regionalem Fokus funktionieren kann und ob es möglich ist, neue Zielgruppen tatsächlich zu gewinnen, wenn ihre Anforderungen berücksichtigt werden.

Weitere Themen des Sammelbands werden u.a. sein:

Aus den Erfahrungen wird die Bedeutung der Region für die wissenschaftliche Weiterbildung deutlich. Gleichzeitig zeigen sich Möglichkeiten und Grenzen einer regionalen Bedarfserhebung bei der Angebotsentwicklung. Insbesondere wird ersichtlich, dass sich auch für die Weiterbildung Hochschulregionen beschreiben lassen, wodurch Zielgruppen besser bestimmt und Kooperationen strategisch gestaltet werden können.

Regionale Herausforderungen

Die demografische Entwicklung stellt die Region Westpfalz vor besondere Herausforderungen. Insbesondere den Unternehmen in der Region wird es zukünftig schwerer fallen, den Bedarf an qualifizierten Fachkräften zu decken. Den Hochschulen und Universitäten kommt in dem Zusammenhang eine tragende Rolle zu. Ihnen muss es gelingen, einerseits qualifizierte Arbeitskräfte für die regionale Wirtschaft bereitzustellen und andererseits über den Transfer von Forschungsergebnissen die Innovationsfähigkeit der regionalen Wirtschaft zu fördern.  [weiter]

Evidenzbasierte Angebotsentwicklung

Um für die Region passgenaue Studienangebote zu entwickeln, bedarf es einer genauen Kenntnis über regionale Bildungsbedarfe. Zu diesem Zweck wurden Weiterbildungsinteressen in den Unternehmen sowie die Bildungsbedürfnisse der Bevölkerung systematisch erfasst. Diese Analysen stellen die Grundlage für die Gestaltung von Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung dar, die an den jeweiligen Hochschulen entwickelt und kontinuierlich modifiziert werden. Somit entstehen Studienangebote, die eine individuelle, an den jeweiligen Vorerfahrungen und Interessen ausgerichtete Kompetenzentwicklung zulassen.  [weiter]

Strukturentwicklung

Damit sich die Hochschulen langfristig als regionale Weiterbildungsakteure positionieren können, gilt es vor allem flexible Lernmöglichkeiten zu schaffen. Das Projekt trägt deshalb dazu bei, an den beteiligten Hochschulen Instrumente und Verfahren nachhaltig zu implementieren, um zukünftig die Entwicklung von Studienangeboten flexibel an den Weiterbildungsbedarfen der Bevölkerung und der Wirtschaft in der Region ausrichten zu können.  [weiter]

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